FlexStore™ – der White Label Onlineshop von synesix für Energierversorger und Versicherer – umfasst neu zwölf Ausbaumodule – je sechs in der Online- und sechs in der Offlinewelt.
FlexStore™ wird damit zur optimalen Plattform für Marketing- und Vertriebsfachleute, um ihre Ziele mit Massnahmen aufzuladen, die überdurchschnittlich gut wirken. Mit FlexStore™ lassen sich so z.B.
- Neukundenakquisitions-Initiativen mit passenden haptischen Lösungen aufladen,
- Kundenbindung dank einer Vervielfachung der Kundeninteraktion über komplementäre Themen zu Ihrem Kernprodukt stärken,
- Stornoquoten durch ein cleveres Incentive-Programm überdurchschnittlich senken.
Interessiert? Dann steht Ihnen Claudio Büttler für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
Am climateforum letzte Woche in Thun sprach Alex Laskey, CEO der Software-Company OPOWER, die verhaltensökonomische Modelle mit Energieeffizienzzielen verbindet. Im beiliegenden Video sind einige tiefgreifende Erkenntnisse versteckt, wie man Personen effektiv dazu bewegt, sich mit Energiekonsum intensiver zu beschäftigen, und gleichzeitig noch die Interaktionsfrequenz mit dem EVU multipliziert.
Die gleichen Modelle setzen unsere Kollegen an der ETH Zürich mit der BEN-Energy-Plattform ein. Die letztes Jahr erstmals unter dem Label „Velix“ in Vorarlberg an den Start gegangene Lösung ist nun auch in der Schweiz von der BKW unter dem Namen „Oscar“ erstmals implementiert worden.
Mit der Beratungsplattform FlexCheck™ erweitert synesix das Produktportfolio um ein weiteres vertriebsunterstützendes Werkzeug.
FlexCheck™ ist die neue html-basierte und plattformunabhängige generische Beratungsplattform von synesix, auf welcher sich in kürzester Zeit verschiedenste Arten von Analyseprozessen abbilden lassen.
Heute Morgen ist die erste Umsetzung von FlexStore™ – dem White Label Onlineshop von synesix – online gegangen. Im Hausinfo Shop bietet die GVB Services AG, eine Tochtergesellschaft der Gebäudeversicherung Bern (GVB), ein breites Produktportfolio in den Kategorien Energiesparen, Sicherheit, Komfort und Gesundheit an.
Interessiert am Produktangebot? Dies ist der schnellste Weg zum Hausinfo Shop.
oder: wie Kundenorientierung bei EVUs aussehen könnte
Die meisten Energieversorgungsunternehmen (EVU) schöpfen das Potenzial ihres Kundenstamms nicht aus. Über die Kernleistung – Bereitstellung von Strom, Erdgas, Wasser etc. – können sich EVUs gegenüber ihren Konkurrenten kaum differenzieren. Der einzige Kontakt zu den Kunden besteht oft im Versand einer Rechnung. Dass damit wenige Kundenbindungseffekte erzielt werden können, wundert nicht. Eigentlich müssten die Kunden in Scharen davon laufen und zu einem günstigeren, besseren, serviceorientierteren EVU wechseln. Nur, warum passiert dies nicht? Vielleicht, weil Energie als Produkt so wenig erlebbar ist – und weil kaum ein EVU es besser macht?
Wie es anders gehen könnte, zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise die EVN, ein Energieversorgungsunternehmen in Österreich, zu deren Projekt „meine EVN Welt“ wir beitragen durften. Die EVN beliefert ihre Kunden nicht nur mit Energie, sondern macht Energie umfassend erlebbar: Mit einem aktiven Vertrieb, Analysetools und kleinen und grossen Helfern, die direkt vor Ort erläutert werden. Zu Themen wie Energie sparen, Komfort erhöhen, Sicherheit gewährleisten und die Umwelt schonen, die für Kunden greifbar und konkret sind.
Wären Sie über einen solchen Energiedienstleister nicht auch begeistert? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.
Wohnst Du noch oder steuerst Du schon? RWE lanciert RWE SmartHome. Was bedeutet das für Sie? Diskutieren Sie mit auf unserem Blog.
RWE hat vor wenigen Tagen RWE SmartHome lanciert: Eine HomeControl Lösung, die Komfort-, Energiespar- und Sicherheitskomponenten umfasst. Details zu RWE SmartHome finden sich hier: RWE Smarthome
RWE wählt damit einen neuen Weg, um als Energieversorger „hinter die Steckdose“ zu gelangen. Die Vorteile sind offensichtlich:
- Sicherung des Zugangs zu Kunden
- Etablierung eines neuen Kommunikations- und Vertriebskanals zu Endkunden
- Lancierung einer wesentlich breiteren Angebotspalette, die in den Jobs der Kunden denkt
- …
Für uns interessant: Was werden andere Energieversorger machen, die der Ansicht sind, dass der reine Energieproduktverkauf eine Commodity wird? Was werden Versicherer unternehmen, um ihr Geschäft nicht an Energieversorger zu verlieren? Wer wird in Zukunft derjenige sein, der die „Hand auf dem Kunden hat“ bezüglich aller Themen, die sich rund um „besseres Wohnen, besseres Bewirtschaften von Gebäuden“ drehen?
Das Buch „Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ von Dan Ariely beschäftigt sich mit unserem Entscheidungsverhalten und zeigt überraschende Zusammenhänge auf.
So zum Beispiel der Fall einer Zeitung:
Sie bietet zwei Abonnements an, die Onlineausgabe für CHF 59.- und die Print-plus Onlineausgabe für CHF 125.-. Dabei wählen 68% der Kunden die Option der Onlineausgabe ohne Print.
Nach einer Weile führt die Zeitung ein drittes Angebot ein: nur die Printausgabe ohne Onlinezugriff für CHF 125.-. Was auf den ersten Blick wie ein Tippfehler aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick als cleveren Schachzug. Denn die Aboverteilung für das neue Jahr sieht wie folgt aus:
- 84% Print- plus Online
- 16% Online
- 0% Print
Was ist passiert? Die Einführung einer nichtvalablen Option (die nur Printausgabe zum höheren Preis) hat zu einer deutlichen Veränderung im Verhalten der Abonnenten geführt.
Auch wir würden uns so verhalten. Denn uns kommt die Relativität des Angebots in die Quere. Ein Vergleich der Onlineausgabe mit der Print-plus-Onlineausgabe fällt uns nicht leicht. Aber die Entscheidung zwischen den Angeboten Print oder Print-plus-Online ist schnell gefällt. Unser Gehirn spielt uns einen Streich. Mit der Konsequenz, dass wir ein teureres Abonnement wählen, welches wir wahrscheinlich gar nicht brauchen.
Was man von diesem Buch lernen kann
„Denken hilft zwar, nützt aber nichts“ ist ein Sammelsurium von Beispielen und Experimenten. Dan Ariely lehrt uns dadurch zu verstehen, dass ein Grossteil unserer Entscheidungen jeglicher rationaler Grundlage entbehrt. Wenn wir wissen, wie und vor allem in welchen Situationen wir irrational handeln, hilft uns das, bessere Entscheidungen zu treffen. Es gibt durchaus die eine oder andere Möglichkeit, sich vor irrationalen Entscheidungen zu schützen. Wie genau das funktioniert lesen Sie am besten selber nach.
Wieso dieses Buch ein synesix-Klassiker ist
Um Verkaufssituationen systematisch und erfolgreich gestalten zu können muss man wissen, welches die wichtigsten Parameter für die Entscheidung des Kunden sind. Dan Ariely liefert darauf viele Antworten und zeigt mit seinen Experimenten vor allem auf, wie man solche Parameter testen kann. Ein wichtiger Beitrag für unser tägliches Schaffen.
Wem ich dieses Buch empfehle
- Jedem, der sich nicht davor scheut sich einzugestehen, dass die meisten eigenen Entscheidungen irrational sind.
- Jedem, der wissen will, wieso ein teures Schmerzmittel besser wirkt als ein günstiges.
- Jedem, der wissen will, wieso uns Geld ehrlicher macht.
- Jedem, der wissen will, wieso er am besten mit einer Person auf eine Party gehen sollte, die etwas weniger hübsch ist, als er selber.
Mehr Informationen
TED Talk Präsentation von Dan Ariely
Denken hilft zwar, nützt aber nichts
Dan Ariely
Gebundene Ausgabe: 316 Seiten
Verlag: Droemer (2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3-426-27429-3
Originaltitel: Predictably Irrational
Amazon-Link: Denken hilft zwar, nützt aber nichts
Wie bringt man in gesättigten Märkten noch durchschlagende Erfolge zustande? Mit welchem Ansatz beispielsweise lanciert man ein neues Joghurt, so dass es im ersten Jahr schon über hundert Millionen Umsatz bringt? Eine Frage, der auch Clayton M. Christensen, Professor an der Harvards Business School und Wegbereiter des Denkens über disruptive Innovationen, nachgegangen ist. Seine Erkenntnis: Produktentwicklung ist in vielen Unternehmen weitgehend vom Denken in sozioökonomischen Segmenten und Produktkategorien geprägt. Kunden kaufen allerdings nicht als Mitglieder eines Segmentes oder nach Produktkategorien: Sie kaufen ein Produkt, um einen Job erledigt zu erhalten.
Anbei ein kürzlich veröffentlichtes Video mit Alexander Skorna von unserem Research-Partner I-Lab zum Thema Transportsicherheit, welches im November im Rahmen der Messe “Pack & Move” in Basel entstanden ist.
Wussten Sie, dass wenn Sie schlafen, auch Ihr Geruchssinn schläft?
Gemäss dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gab es in deutschen Haushalten im Jahr 2009 rund 640’000 Brände. Und gerade die Festtage und der bevorstehende Jahreswechsel bedeuten für die Feuerwehrmänner und -frauen Hochbetrieb. Die meisten Todesopfer fordern dabei Brände, welche in der Nacht ausbrechen. Denn wenn wir schlafen, schläft auch unser Geruchssinn. Dies kann verherende Folgen haben, denn die häufigste Todesursache bei Bränden ist nicht das Feuer oder die Hitze sondern die giftigen Rauchinhaltsstoffe, welche zu einem Inhalationstrauma, einer umgangsprachlig sogenannten Rauchvergiftung, führen.