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Wahrnehmung und Wirklichkeit

Eine neue Studie nimmt die Gefahren beim Fahrradfahren unter die Lupe. Und zeigt, dass Radfahrer Risiken oft falsch einschätzen.

Der aktuellste I-Lab Newsletter informiert über die Fahrrad-Sicherheitsstudie, die das I-Lab im Auftrag eines grossen Schweizer Versicherers in sechs europäischen Ländern durchgeführt hat. Die Studie beschäftigte sich mit den Themen:
• Nutzung
• Risiken und subjektive Risikowahrnehmung,
• Einsatz von Schutzmitteln,
• Diebstahl und Vandalismus.

Aus einer Risiko-Management-Perspektive besonders interessant ist das Resultat der Studie, dass die subjektive Wahrnehmung von Risiken durch Radfahrer und die objektive Unfallgefahr oft weit auseinander liegen. Zwei Beispiele von Fehleinschätzungen sind: Kreuzungen oder Einmündungen von getrennten Fahrradwegen in Strassen werden oft nicht als besonders gefährlich wahrgenommen, obwohl sich hier die meisten Unfälle ereignen. Auch werden Fahrradhelme öfters für Trainingsfahrten ausserorts getragen als im objektiv viel gefährlicheren Stadtverkehr.

Was diese Studie zeigt, dürfte auf viele Risikobereiche übertragbar sein: Wahrnehmung und Wirklichkeit liegen oft recht weit auseinander. Auch deshalb bietet das Thema Sicherheit so viele spannende Geschichten für einen Gesprächseinstieg rund um Sicherheit und Versicherung.
Die Studie steht Interessenten als Download auf der Webseite vom I-Lab zur Verfügung.

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