Was iPhone und iPad für Versicherer bedeuten (I/III)
In einigen Wochen wird der Peak des Hypes um iPhone und iPad im Unternehmenseinsatz erreicht werden: Die Zunahme an Apps im Versicherungsbereich ist exponentiell. Interessanterweise werden fast ausschliesslich Applikationen programmiert, die Endkunden direkt laden und einsetzen können/sollen. Wir hingegen vermuten ein grösseres Potential – und vor allem grössere Effekte – bei Applikationen, die von Vertrieben in ihrer direkten Kundeninteraktion eingesetzt werden.
Hier einige Überlegungen, wie iPad und iPhones den Kontakt zwischen Versicherungsvertrieb und Kunde erlebnisreicher und einfacher machen könnten:
- Risk Assessments lassen sich wunderbar auf iPhone/iPad und anderen Smartphones erstellen. Situationsspezifisch konfigurierbare Risikoeinschätzungstools auf einem iPhone ermöglichen es einem Berater, Risiken nach definierten Standards schnell und zusammen mit dem Kunden zu identifizieren. Ein graphisch dargestelltes Rating auf einem Spinnendiagramm oder einer Heatmap, ein direktes Feedback zu konkreten Risiken und eine Einschätzung zum erreichten Schutzstandard lassen sich problemlos direkt vor dem Kunden erzeugen. Anwendungsgebiete? Grundsätzlich jede Risikosituation eines Kunden: beispielsweise Risiken im betrieblichen Gesundheitsmanagement, Gefahren beim neu gekauften Haus, auf einer Baustelle, in einer Metzgerei oder Bedrohungen für das eben erst zwei Jahre alt gewordene Kind. Das wird jeden Berater interessieren, der um die Bedeutung von Kundeninvolvement und Sensorik im Verkauf weiss, denn es gibt kaum einen besseren Einstieg in ein Beratungsgespräch als eine durch den Kunden selbst erstellte Risikoanalyse.
- Damit nicht genug: Basierend auf dieser Risikoeinschätzung lassen sich über ein iPhone /einen iPad systematisch Schutz-Empfehlungen abgeben. Das iPhone/iPad macht es dem Berater einfach, Filme zu Hintergründen und Auswirkungen von Risiken vorzuführen und für jeden Risikobereich systematisch Empfehlungen zu möglichen Massnahmen, Schutzlösungen und Kooperationsangeboten aufzuzeigen.
Nach einer solchen Beratung – womöglich kombiniert mit Gutscheinen vom Versicherer – wird der Kunde sein Schutzniveau eher anpassen wollen. Und er wird auch schneller und öfter bereit sein, eine Versicherung abzuschliessen, weil er ein gutes Erlebnis mit sofortigem Wert geliefert bekommen hat.
Lesen Sie nächste Woche, was wir zu Applikationen rund um Risikotransfer, Risikokontrolle, Frühintervention, Schadenmanagement, und After Claims Services denken. Und lesen Sie in der Folgewoche, was aus unserer Sicht kritische Erfolgsfaktoren beim Entwickeln und Einsetzen von Applikationen sind und wie man ein entsprechendes Projekt so aufsetzt, dass es die Wertschöpfung wirklich steigert.
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